Beim Gospelchor gibt es keinen Stillstand

Engagierte Sängerschar von „NEW PRAISE“ erweitert bei einem Workshop ihr Können. Probenarbeit auf hohem Niveau. Die Ergebnisse werden bei einem Konzert in Aachen einem begeisterten Publikum präsentiert.

Übach-Palenberg Stillstand bedeutet bekanntlich Rückschritt. Davon wollen die Verantwortlichen Lambert Pongs, 1. Vorsitzender, und Michael Kreutzkamp, musikalischer Leiter, des seit einem halben Jahr bestehenden Gospelchores „New Praise“ Übach-Palenberg nichts wissen. Bei ihnen und ihrer engagierten Sängerschar ist nach erfolgreichen Auftritten gleich zu Jahresbeginn Power angesagt. Zwar nicht unbedingt schön singen, aber noch besser, noch vollkommener sein im Lobgesang Gottes, ist ihre Zielsetzung. Auf ihrem Weg zum Gipfel und der Erweiterung ihres Repertoires veranstaltete die 30-köpfige Singgemeinschaft am vergangenen Samstag gemeinsam mit dem befreundeten Chor „Mustard Seed Faith“ in Aachen einen externen Workshop. Die Veranstaltung mit der international bekannten Dozentin Angelika Rehaag von der Gospelacademy Krefeld war eine besondere Herausforderung und große Aufgabe. In intensiver Probenarbeit auf hohem Niveau wurden an diesem Tag drei neue Stücke gemeinsam erarbeitet. Die Schwerpunkte der Probenarbeit lagen in den Bereichen Gesangs- und Atemtechnik sowie Interpretation. Neben der anstrengenden Arbeit kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz.

BLACK-MUSIC
In den Pausen und den gemeinsamen Mahlzeiten gab es viel Gelegenheit, die Freundschaft zwischen den beiden Chören zu vertiefen und über „Black-Gospel-Musik“ zu fachsimpeln. Die Ergebnisse dieses arbeitsreichen und zugleich erfolgreichen Tages für alle Beteiligten wurden am Abend in einem Konzert in der Kirche St. Peter in Aachen einem erfreulich großen Publikum präsentiert. Nachdem zunächst die beiden Chorleiter Karsten Sievert (Mustard Seed Faith) und Michael Kreutzkamp (New Praise) ihre Chöre mit jeweils drei Stücken Alleine präsentiert hatten, übernahm Angelika Rehaag die Leitung über den beeindruckenden Workshop-Chor mit einer Stärke von etwa 60 Sängerinnen und Sängern. Nach der eher getragenen Komposition „Every Step of the Way“ gab es Marktklatsch auf der Bühne: Der Chor unterhielt sich, natürlich musikalisch, in dem fetzigen Stück „Stranger“ darüber, dass ein Fremder namens Jesus in die Stadt gekommen sei, über den man sich die merkwürdigsten Dinge erzählte.

Mit Zugaben
Nach dem Schlusssegen durch Pater Mehring, der die Veranstaltung mit geistlichen Worten begleitet hatte, schlug der Workshop-Chor das Publikum mit dem auf einem alttestamentarischen Text beruhenden „Bless me“ nochmals in seinen Bann. Nach wohlverdientem Applaus kam der Chor um eine Zugabe nicht herum.
(akf)